# Boden ist Gemeingut!

Boden ist Gemeingut! – Mehr Boden fürs Gemeinwohl in kommunaler und zivilgesellschaftlicher Hand

Grund und Boden ist kein Gut wie jedes andere. Boden ist eine knappe, nicht vermehrbare Ressource. Gemeinwohlorientierte Nutzungen und preisgünstiges Wohnen und Gewerbe können dauerhaft nur existieren, wenn sie nicht immerfort steigende Bodenpreisentwicklungen bedienen müssen. Ungeachtet dessen haben viele Gemeinden große Teile ihres Grundstücksbestands an Private veräußert und damit der freien Spekulation ausgesetzt. Dies gilt es zu korrigieren, indem die Gemeinden ihren Grundstücksbestand sukzessive wieder aufstocken, einmal erworbene Grundstücke nicht erneut veräußern, stattdessen vermieten, verpachten oder im Erbbaurecht abgeben.

Wie sieht aktuell in Deutschland die Praxis kommunaler Bodenvorratspolitik aus? Welche Bodenwerte sollten beim Vorkaufs- und Vergaberecht zugrunde gelegt werden? Welche haushaltsrechtlichen, wirtschaftlichen und sonstigen Aspekte gilt es zu beachten bei der Entwicklung eines öffentlichen Bodenfonds? Welche Möglichkeiten bietet eine Bodenstiftung? Braucht es ein Bodensicherungsgesetz?

>> zu den Themenforen 1 und 2 GemeinGut Stadt

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Positionen zur Boden- und Wohnungspolitik zur Bundestagswahl 2021
von Netzwerk Immovielien e.V. und wohnbund e.V.

Grund und Boden ist kein Gut wie jedes andere. Ein konsequentes Umdenken und konkrete Schritte hin zu einer neuen Bodenordnung, in der Boden und seine Erträge in großen Teilen als Gemeingut betrachtet werden, sind überfällig. (weiter)

Die gemeinsamen Positionen sind im Zuge der Vorbereitungen zur Konferenz “GemeinGut Stadt – Boden, Bauen und Wohnen demokratisch gestalten” entstanden, die am 11. Juni 2021 online stattfinden wird.

# Positionen (PDF, 480 KB)

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#Teaser 1

Jörn Luft (Vorstand der Stiftung trias und Vorstand im Netzwerk Immovielien e.V.) spricht über die Rolle des Bodens für lebenswerte Städte und Orte.

#Teaser 2

Sascha Gajweski (Vorstand bei STADTRAUM 5und4 e.V. und Mitglied im Netzwerk Immovielien e.V.) erläutert die Folgen einer verfehlten Bodenpolitik am Beispiel des Max Becker-Areals in Köln.

#Teaser 3

Katrin Brandt (Geschäftsführerin der STATTBAU HAMBURG GmbH und Mitglied im wohnbund e.V.) über die Problematik von Share Deals am Beispiel des Hollsten-Areals in Hamburg.

#Teaser 4

Ulrich Kriese (Mitglied der Geschäftsleitung der Stiftung Edith Maryon und Mitglied im Netzwerk Immovielien e.V.) über die Bodenpolitik in der Schweiz und was sich Deutschland daran abschauen kann.

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